10. November 2011 13:28 Uhr
Vertrauen braucht Misstrauen - das eine kann es ohne das andere nicht geben.
Diese Ansicht vertritt Jan Philip Reemtsma vom Hamburger Institut für Sozialforschung. Darüber berichtet die Sendung "Studiozeit" im Deutschlandfunk. Demnach sagte Reemtsma auf einer Tagung zum Thema Vertrauen, nur wer auch Misstrauen kenne, der könne unterscheiden, auf was er vertrauen kann und auf was nicht.
Bei derselben Veranstaltung sprach Ute Frevert vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung von einer Vertrauensobsession der modernen Gesellschaften. Menschen würden heutzutage ständig aufgefordert Vertrauen zu haben, zum Beispiel in Institutionen oder in die Märkte. Und das, obwohl Vertrauen eigentlich etwas Persönliches sei, das sich zwischen Menschen abspiele.
Den ganzen Beitrag hören Sie heute Abend ab 20.10 Uhr im Deutschlandfunk.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)