10. November 2011 15:25 Uhr
In der französischen Gemeinde Chaillac-sur-Vienne sorgen seit einiger Zeit "Geistergräber" für Aufregung.
Nun ermittelt deshalb auch die Polizei. Die Verwaltung in dem 1.000-Seelen Ort will nicht mehr mit ansehen, wie auf dem Dorffriedhof immer mehr Gräber entstehen, die irgend jemand in nächtlichen Aktionen selbst anlegt. Bei der Untersuchung der Gräber fand die Polizei zur Erleichterung der Dorfbewohner zwar kein einziges Skelett, aber der Totengräber ist noch nicht identifiziert.
Seit sechs Jahren entstehen in dem Dorf regelmäßig Grabhügel. Anfangs glaubten die Einwohner, Angehörige würden den Friedhof pflegen. Doch im Sommer fiel ihnen auf, dass Dekorationen von anderen Gräbern verschwunden waren. Eine Überprüfung ergab, dass die angelegten Grabstätten nicht offiziell registriert und mit gestohlenen Blumen und Platten von anderen Gräbern dekoriert wurden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)