11. November 2011 06:23 Uhr
Anti-Raucher-Gesetze helfen offenbar tatsächlich. Bei der Einführung des Rauchverbots in öffentlichen Einrichtungen kam die Befürchtung auf, dass die Menschen dafür mehr zu Hause rauchen würden. Eine US-Studie zeigt nun, dass das Gegenteil der Fall ist: Je strenger die Anti-Rauch-Gesetze, desto größer scheint die Bereitschaft zu sein, auch in privaten Räumen nicht zu rauchen.
Das Wissenschaftlerteam wertete dazu Daten einer US-weiten Haushaltsbefragung zum Tabakkonsum aus. Sie verweisen auf eine Studie aus Schottland mit ähnlichem Ergebnis - dabei sei es aber nur um Haushalte mit Kindern gegangen. Eine irische Studie war ihnen zufolge dagegen zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen.
Die Studie erscheint in der Dezember-Ausgabe des "American Journal of Preventive Medicine".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)