11. November 2011 11:21 Uhr
"Schutzzonen und Nationalparks sind für das Überleben der Elefanten nicht genug." Dieser Überzeugung ist der Zoologe Rene Beyers von der kanadischen "University of British Columbia". Er berichtet im Fachmagazin "PLoS One" von einer neuen Studie zu Elefanten in der Demokratischen Republik Kongo. Dort herrscht seit Jahrzehnten ein Bürgerkrieg. Und der hat Beyers Zahlen zufolge erhebliche Auswirkungen auf die Population der Dickhäuter. Im Okapi-Reservat zum Beispiel sei die Zahl der Waldelefanten fast um die Hälfte zurückgegangen auf nun rund 3.300. In anderen Parks sei der Einbruch sogar noch deutlicher. Momentan leben noch 6.000 Elefanten im Osten des Kongo in freier Wildbahn. Vor dem Bürgerkrieg seien es rund 22.000 gewesen.
Beyers nennt zwei Faktoren, die die Überlebenschancen der Tiere verbessern: Eine ständige Überwachung der Reservate durch die Behörden und andauernde Unterstützung durch internationale Tierschutz-Organisationen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)