11. November 2011 11:55 Uhr

Blick ins Lexikon: Was ist eigentlich Regionalgeld?

Regionalgeld ist ein Zahlungsmittel, das nur in bestimmten Regionen akzeptiert wird. Es wird zusätzlich zum Euro verwendet. Optisch muss es sich vom Euro deutlich unterscheiden. Ziel der Regionalwährungen ist es, die heimische Wirtschaft zu stärken. Denn das Geld kann aus der jeweiligen Region nicht abfließen. Und damit, so die Hoffnung, bleiben die Arbeitsplätze und die Menschen vor Ort.

Regionalwährungen sind zum Beispiel der Sterntaler, die Havelblüte oder der Lausitzer. Letzterer ist seit dem Spätsommer in Ostsachsen im Umlauf - und wird dort zurzeit von 20 Unternehmen akzeptiert. Laut dem Regionalgeldverband hat auch die weltweite Finanzkrise ihren Anteil daran, dass sich die Idee immer weiter verbreitet. Mittlerweile gebe es in Deutschland, Österreich und der Schweiz fast 30 regionale Währungen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)