11. November 2011 17:52 Uhr
Kapitallebensversicherungen sind beliebt.
Man zahlt regelmäßig einen Beitrag. Das Geld bekommen man am Ende der Laufzeit ausbezahlt. Zusammen mit einem Garantiezins und - wenn die Versicherung gut gewirtschaftet hat - mit einem zusätzlichen Bonus, der Überschussbeteiligung. Soweit die Theorie.
In der Praxis kann die Kapitallebensversicherung aber auch ein Verlustgeschäft sein. Darauf macht die Verbraucherzentrale Hamburg aufmerksam. Und zwar, wenn sie gekündigt wird, weil der Kunde die Beiträge nicht mehr zahlen kann - zum Beispiel wegen Arbeitslosigkeit oder Krankheit. In so einem Fall seien Provisionen und Abschlussgebühren verloren.
Die Verbraucherschützer stellten eine Studie vor, nach der pro Vertrag im Schnitt 4.000 Euro verloren gehen. Und das passiere gar nicht so selten: Pro Jahr würden vier bis sechs Prozent der Verträge gekündigt. Die Verbraucherschützer forderten von den Versicherungen, auf dieses Risiko deutlicher hinzuweisen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)