14. November 2011 13:23 Uhr

Frühstücks-Muffel: Nur zwei von drei Kindern in Deutschland essen morgens

Frühstücken sollte man morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann. Dieses alte Sprichwort gilt besonders für Kinder und Jugendliche. Internationale Studien zeigen immer wieder einen positiven Zusammenhang zwischen einem ausgewogenen Frühstück und Gedächtnisleistungen im Schulalltag. Einer Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge halten sich allerdings die wenigsten daran. In Deutschland gab es folgendes Ergebnis: Nur zwei von drei 11- 15-Jährigen frühstücken täglich.

Der Studie zufolge steigt der Anteil derjenigen, die morgens auf Essen verzichten, mit zunehmendem Alter. Bei den 15-Jährigen in Deutschland lässt jeder zweite die morgendliche Mahlzeit aus. Für die Untersuchung wurden mehr als 20.000 Kinder und Jugendliche im ganzen Bundesgebiet befragt.

In Deutschland wird die WHO-Studie alle vier Jahre Federführend von der Universität Bielefeld durchgeführt.

Mehr zur Studie gibt´s hier

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)