15. November 2011 07:10 Uhr
An der Küste der australischen Insel Tasmanien ist in der Nacht ein gestrandeter Pottwal gestorben. Einem Rettungsteam war es nicht gelungen, das Tier freizuschleppen. Ein weiterer gestrandeter Pottwal ist nach Angaben einer Sprecherin des örtlichen Naturparks noch am Leben, wegen schlechten Wetters hätten die Rettungsarbeiten aber vorübergehend eingestellt werden müssen. Die beiden Tiere gehörten zu einer Gruppe von insgesamt 26 Blauwalen. Einige von ihnen lagen auf einer Sandbank in einer Bucht und konnten gerettet werden, doch die meisten der bis zu zwölf Meter langen Tiere verendeten am Strand.
Auch aus dem Norden der Südinsel Neuseelands werden gestrandete Meeressäuger gemeldet. In einer abgelegenen Bucht strandeten mehr als 60 Grindwale. Knapp die Hälfte von ihnen ist bereits verendet. Die Aussichten der noch lebenden Tiere beurteilte der für die Region zuständige Wildhüter als "nicht sehr optimistisch". Bei Ebbe ist das Meer in Küstennähe nur rund eineinhalb Meter tief. Helfer konnten bisher nicht zu den Walen vordringen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)