15. November 2011 10:52 Uhr
Im Streit mit den chinesischen Steuerbehörden hat der Künstler Ai Weiwei eine erste Zahlung geleistet. Mit der Überweisung von umgerechnet knapp 800.000 Euro will sich Ai die Möglichkeit offen halten, Einspruch gegen ein Urteil einlegen zu können. Allzu große Hoffnungen habe er aber nicht, so der Künstler.
Ai soll laut Urteil eine angebliche Steuerschuld von umgerechnet etwa 1,7 Millionen Euro zahlen. Der Regierungskritiker bewertet die Steuerforderungen als einen weiteren Versuch der politischen Führung, ihn zum Schweigen zu bringen. Die Behörden hatten ihm eine Frist bis morgen gesetzt, um den kompletten Betrag zu zahlen. Andernfalls sollte der Fall an die Polizei übergeben werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)