15. November 2011 10:53 Uhr

Warner gibt fälschliche Behauptung von Urheberrechtsansprüchen zu

Medienkonzerne fühlen sich durch illegale Downloads im Internet um ihren Gewinn gebracht. Daher verlangen sie von den Anbietern urheberrechtlich geschützter Dateien, diese zu löschen. Der US-Konzern Warner Brothers hat nun vor einem Gericht in Florida zugegeben, sich wiederholt fremde Urheberrechte angemaßt zu haben. Das berichtet das Online-Portal "heise.de". Warner hatte vom Anbieter Hotfile das Löschen von bei ihm gespeicherten Dateien verlangt. Hotfile war der Bitte nachgekommen, obwohl Warner keine Rechte an den Dateien besaß. Es handelte sich unter anderem um ein Hörbuch der BBC und um Open-Source-Software.

Vor Gericht argumentierte Warner, es sei zu mühsam, alle verdächtigen Dateien herunterzuladen und zu prüfen. Der Prozess sei per Software automatisiert. Es sei nicht möglich gewesen, alle ausgewiesenen Treffer noch einmal per Hand zu kontrollieren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)