15. November 2011 15:34 Uhr
Teilchenbeschleuniger gibt es nicht nur als Kilometer lange Anlagen in der Schweiz. Die Geräte werden schon lange auch in der medizinischen Forschung eingesetzt. Einen neuen Teilchenbeschleuniger hat heute das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf erhalten. Das Gerät erweitert die Möglichkeiten in der Hirnforschung, denn die Wissenschaftler können damit radioaktive Stoffe herstellen, die sie brauchen, um bestimmte Prozesse im Gehirn zu verfolgen. Die dafür benötigten Radionuklide haben Halbwertszeiten von Minuten oder einigen Stunden.
Mit der "Radiotracer" genannten Methoden wird am Helmholtz-Zentrum unter anderem an der Alzheimer-Krankheit geforscht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)