15. November 2011 17:54 Uhr
Salman Rushdie darf sich weiterhin Salman Rushdie nennen, und zwar beim sozialen Netzwerk Facebook. Die Internetfirma hatte zuvor die Seite des britischen Autors abgeschaltet, weil sie ihm nicht glauben wollte, dass er tatsächlich er selbst sei. Mit einer Kopie seines Passes konnte er sie zwar von seiner Identität überzeugen. Allerdings bestand Facebook danach laut Rushdie darauf, dass er in dem Netzwerk seinen zweiten Vornamen Ahmed verwendet. Rushdie forderte daraufhin über den Kurznachrichtendienst Twitter den Facebook-Chef Mark Zuckerberg dazu auf, ihm seinen ersten Vornamen Rushdie zurückzugeben. Gestern Abend konnte er nach eigenen Angaben Erfolg vermelden. Er schrieb über Twitter, er fühle sich jetzt wieder besser. Eine Identitätskrise sei in seinem Alter kein Spaß.
Salman Rushdie ist vor allem als Autor des Buches "Die satanischen Verse" bekannt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)