16. November 2011 11:21 Uhr

Analyse zur geplanten Freihandelszone der APEC-Staaten

Konkurrenz belebt das Geschäft, ist für die Menschen aber nicht immer von Vorteil. Zu diesem Schluss kommt das politische Analysezentrum "Inter-American Dialogue´s" in Hinblick auf das geplante Freihandelsabkommen im asiatisch-pazifischen Raum. Und das begründen die Autoren so: Banken aus reicheren Mitgliedsländern wie den USA erhielten Zugang zu den Märkten ärmerer Mitgliedsstaaten wie in Kolumbien und Panama. Dort würden sie bevorzugt, weil sie nicht direkt mit den heimischen Banken konkurrieren müssten. Anders als die dort ansässigen Kreditinstitute müssten sie nicht eine Grundversorgung für die armen Bürger bereit stellen.

Die heimischen Geldhäuser wiederum träten dann mit der Konkurrenz aus dem Ausland in den Wettbewerb. Weil sich die heimischen Banken als Folge daraus nicht mehr ordentlich um die Betreuung der Armen kümmerten, so die Prognose, wäre die Bevölkerung in diesem Bereich der größte Verlierer der Freihandelszone.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)