16. November 2011 13:23 Uhr
Eingentlich sollte man sich freuen, wenn das Wasser endlich abgelaufen ist. Doch die Flutkatastrophe in Thailand wird auch noch bedrohlich sein, wenn die Wassermassen den Ozean erreichen.
Davor warnt das Meeresbiologische Institut der Universität Bangkok. Im Lauf der letzten Monate sind Milliarden Kubikmeter Wasser in vom Norden des Landes nach Süden in Richtung Meer gelaufen. Laut dem Institut sind die Mengen Süßwasser so groß, dass sie den Salzgehalt im Golf von Thailand auf ein Fünfzehntel des üblichen Maßes reduzieren könnten. Das bedrohe zwar nicht direkt die Fische, aber kleine Lebewesen wie verschiedene Muschelarten. Damit seien auch thälandische Zuchfarmen betroffen.
Ein weiteres großes Problem seien Müll und Gifte, die mit dem Wasser in den Golf geschwämmt würden. Es noch nicht abszusehen, wie schnell sich die Region davon erholen werde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)