17. November 2011 07:21 Uhr

Letzter gestrandeter Wal vor Australien gestorben

Er war der letzte von mehr als 20 gestrandeten Walen vor der Küste der australischen Insel Tasmanien. Und auch ihm konnten die Umweltschützer nicht helfen. Der Pottwal starb auf einer Sandbank. Lediglich zwei Artgenossen konnten von Rettungsteams wieder ins Meer zurückgeschoben werden. In den vergangenen Tage waren auch in einer Bucht vor der Küste Neuseelands Dutzende Grindwale verendet.

In der Region stranden häufig Wale, meist in den Sommer-Monaten. Warum das passiert, konnten Wissenschaftler bislang nicht klären. Laut der Umweltschutzorganisation WWF gibt es mehrere mögliche Gründe. So können sich die Tiere eventuell nicht mehr ausreichend über ihre Echolot-Ortung orientieren, weil der Lärm in den Meeren zunimmt, zum Beispiel durch Schiffe. Eine andere Erklärung kommt von Forschern aus Büsum, die die Strandungen mit ungewöhnlicher Sonnenaktivität in Verbindung brachten. Die beeinflusse das Magnetfeld der Erde und wirke sich ebenfalls auf den Orientierungssinn der Wale aus.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)