17. November 2011 10:33 Uhr

Thüringen stoppt Imagekampagne

Das Bundesland Thüringen will sich nach der rechtsextremistischen Mordserie erstmal bedeckt halten. Das sagte der dortige Wirtschaftsminister, Matthias Machnig, der "Thüringer Allgemeinen". Deshalb wolle das Bundesland seine im Sommer gestartete Imagekampagne erstmal aussetzen. Machnig erklärte, die Kampagne fortzuführen, wirke kontraproduktiv angesichts der Taten der mutmaßlichen thüringischen Terrorzelle. Die Ereignisse bedeuteten einen - ZITAT - "schweren Imageschaden für das Land". Deshalb werde man in diesem Jahr keine Werbeanzeigen für Thüringen mehr schalten.

Die Imagekampagne unter dem Motto "Das ist Thüringen" war Ende August mit großem Aufwand begonnen worden, um das Bundesland zu einer stärkeren Marke zu entwickeln. Im Pressetext hieß es damals, die Kampagne solle Thüringen als Land mit hoher Lebensqualität und interessanten Berufschancen zeigen. Damit sollten Vorurteile aufgebrochen, Klischees beseitigt und ein positives Image entwickelt werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)