18. November 2011 06:28 Uhr

Mineralölkonzern Chevron nach Ölaustritt vor Brasilien in Kritik

Der US-Mineralölkonzern Chevron gerät immer weiter in die Kritik. Vor rund einer Woche wurde festgestellt, dass Öl vor der Küste Brasiliens austritt. Die Firma hatte erklärt, wahrscheinlich sei die Ursache eine Probebohrung rund 370 Kilometer nordwestlich von Rio de Janeiro. Die Bohrung erhöhe möglicherweise den Druck so stark, dass das Öl an anderer Stelle austrete. Ein brasilianischer Grünen-Abgeordneter warf Chevron vor, den Vorfall verharmlosen zu wollen. Es sei bekannt, dass das Leck größer sei, als Chevron behaupte. Es seien schon um die 2.300 Barrel Öl ausgelaufen. Der Politiker kündigte eine Anhörung im Parlament an.

Chevron erklärte, das Bohrloch werde derzeit zementiert und Probebohrungen seien vorerst gestoppt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)