18. November 2011 08:40 Uhr
"Italiens Problem ist, dass es in den vergangenen Monaten als das verrückteste Land der Welt dastand." Das sagte der ehemalige italienische Premier Romano Prodi der "Frankfurter Rundschau". Silvio Berlusconi sei komplett unfähig zur Lösung der Probleme im Land gewesen. Nach außen habe er ein schreckliches Bild geboten. Prodi habe deshalb immer wieder beteuert: Italien sei nicht wie Berlusconi.
Das Kabinett von Mario Monti bestehe jetzt samt und sonders aus Experten, die über jeden Zweifel erhaben seien. Monti selbst steht mit seinem Sachverstand laut Prodi dafür, dass in Italien jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen werden können.
Dass die Italiener wie die Griechen auf die Barrikaden gehen könnten, da mache er sich keine Sorgen. Die Maßnahmen seien weniger hart. Und von den schrecklichen griechischen Verhältnissen sei Italien in jeder Beziehung weit entfernt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)