18. November 2011 09:56 Uhr
Bei der Behandlung bestimmter Herzfehler kommt es auf das Geschlecht des Patienten an. Frauen müssen früher und häufiger operiert werden als Männer, um ein Herzversagen zu verhindern.
Das ist das Ergebnis einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover mit 400 Patienten. Untersucht wurden Menschen mit einer Fallot-Tetralogie, einem angeborenen Herzfehler. Damit leben in Deutschland etwa 15.000 Menschen.
Bislang machen Ärzte bei der Behandlung keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen. In der Studie stellte sich jetzt aber heraus, dass die Krankheit bei Frauen anders verläuft, da ihre Herzen kleiner sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)