18. November 2011 10:51 Uhr

Neonazi-Fahndung: Journalisten fühlen sich von Verfassungsschutz missbraucht

Hat der Verfassungsschutz Journalisten unter falschem Namen dafür bezahlt, Informationen von Rechtsradikalen zu sammeln? Darüber berichtete zumindest die "Süddeutsche Zeitung" und berief sich auf Aussagen des ehemaligen Präsidenten des Thüringer Verfassungsschutzes. Nach dessen Informationen gründete der Verfassungsschutz Scheinfirmen und beauftragte Journalisten mit Recherchen - mit dem Ziel, Bilder und Töne von Rechtsextremen zu sammeln.

Die Journalistengewerkschaft dju spricht von einem Skandal. Bundesgeschäftsführerin Cornelia Haß sagte, ein solches Vorgehen sei ein Missbrauch journalistischer Arbeit und inakzeptabel.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)