20. November 2011 11:43 Uhr
Vor vier Jahren waren Handys in Nordkorea noch verboten. Jetzt rechnet die ägyptische Firma, die das Funknetzwerk in dem kommunistischen Land aufbaut, bis zum Jahresende mit ihrem millionsten Nutzer. Nordkoreanische Flüchtlinge berichten allerdings, dass Handys für viele zu teuer seien: Ein Mobiltelefon koste rund 350 US-Dollar - mehr als 20 Mal so viel wie das durchschnittliche Monatseinkommen. Manche Nordkoreaner verwenden auch billige illegale Handys aus China - hier ist der Empfang aber auf das Grenzgebiet beschränkt.
Analysten zufolge ist die steigende Handyzahl aber bislang noch keine Gefahr für die Machthaber: Es sei nicht möglich, aus dem Land heraus zu telefonieren. Außerdem gebe es keinen Zugang zum Internet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)