21. November 2011 06:25 Uhr

"Döner-Morde" könnte "Unwort des Jahres" werden

Im Zusammenhang mit der rechtsextremen Mordserie ist der Begriff "Döner-Mörde" häufig verwendet worden. Dafür gab es jede Menge Kritik. Jetzt könnte der Begriff eine Negativ-Auszeichnung bekommen. Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy von der SPD hat ihn für die Wahl des "Unworts des Jahres" vorgeschlagen. Die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet, Edathy bezeichne den Begriff in einem Schreiben an die "Unwort"-Jury als beleidigend und ausgrenzend. Er sei für die Verwendung in einem demokratischen Diskurs unangebracht.

Das "Unwort" eines Jahres wird von einer Jury bestimmt, in der überwiegend Sprachwissenschaftler vertreten sind. Jeder Bürger kann bis zum Ende des Jahres Vorschläge einreichen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)