21. November 2011 10:51 Uhr
Die Türkei will sich auch im Ausland um den Erhalt historischer Gebäude aus der osmanischen Zeit kümmern. Der Chef der Behörde für Stiftungen, Adnan Ertem, sagte der Tageszeitung "Zaman", zahlreiche Bauwerke stünden kurz vor dem Verfall. Die Regierung führe bereits Gespräche mit vielen Ländern, so etwa mit Bosnien-Herzegowina: In der Hauptstadt Sarajewo soll ein Hamam aus dem Jahr 1462 restauriert werden. Ertem erklärte, es habe zwar auch von den jugoslawischen Behörden immer wieder Bestrebungen dazu gegeben, doch seien diese bisher an Geldmangel gescheitert.
Auch in Nordzypern will die türkische Behörde aktiv werden: Dort sollen eine Moschee und ein Derwischkloster nach Originalplänen wiederhergestellt werden.
Die türkische Behörde für Stiftungen arbeitet daran, eine Liste aller historischen Gebäude und Bauten aus der osmanischen Zeit zu erstellen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)