21. November 2011 17:19 Uhr

Honeckers Jagdresidenz für 3,4 Millionen versteigert

Idyllisches Reethaus mit Wellness-Schwimmbad und Blick auf den See, 14 Hektar Platz. Der ehemalige Jagdsitz von DDR-Staatschef Erich Honecker wechselt den Eigentümer - eine holländische Firmengruppe hat bei einer Zwangsversteigerung für 3,4 Millionen Euro den Zuschlag erhalten. Sie kündigte an, viel Geld in die Renovierung zu investieren.

Der frühere Stasi-Chef Erich Mielke hatte zu DDR-Zeiten das Areal für Honecker aufwändig ausbauen lassen. Nach der Wende hatten aufgebrachte Bürger das Jagdgrundstück gestürmt. Ein Bremer Unternehmer hatte die Anlage 1998 gekauft und mit Ferienhäusern bebaut, war aber pleite gegangen.

Bevor der Besitzerwechsel rechtens ist, muss das Amtsgericht Waren noch über Ansprüche einer Miteigentümerin entscheiden - das soll bis in einer Woche geschehen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)