22. November 2011 15:07 Uhr
Damit das Internet nicht plötzlich voll ist, wurde der neue Standard entwickelt: Das Internetprotokoll IPv6 soll genug Adressen für die kommenden Jahre bieten.
Bei einem Symposium in Berlin warnen Datenschützer allerdings: Der neue Standard mache es möglich, dass jedes mit dem Netz verbundene Gerät seine eigene Adresse bekomme. Damit sei Anonymität im Netz nicht mehr möglich. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar sagte, man müsse die Privatsphäre auch in Zeiten von IPv6 schützen können.
Die Übertragungsprotokolle dienen dazu, den Austausch der Datenpakete im Netz zu organisieren - und Adressen zu vergeben. In den Anfangsjahren des World Wide Web reichte der alte Standard IPv4 mit 3,4 Milliarden problemlos aus. Der neue Standard IPv6 erhöht die Zahl möglicher Internetadressen jetzt auf 340 Sextillionen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)