22. November 2011 17:54 Uhr
"Beim Kampf gegen Hacker und Internet-Kriminelle fehlt in Europa der klare Ansprechpartner." So könnte man das Fazit der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit auf den Punkt bringen. Sie ist für die Cyber-Sicherheit in der EU zuständig und berichtete heute von einem Training mit den US-Behörden.
Demnach haben die USA und Vertreter von mehr als 20 europäischen Ländern Anfang des Monats zwei mögliche Cyber-Angriffe durchgespielt: Im ersten Fall wurde getestet, was passieren würde, wenn hochsensible Dokumente im Netz auftauchten. Im zweiten Fall wurde die Reaktion auf einen fiktiven Internet-Angriff geübt, der die Energieversorgung lahmlegt.
Die Europäer sehen sich grundsätzlich gut aufgestellt. Allerdings hätten die Amerikaner es schwierig gefunden, im Notfall den richtigen Ansprechpartner zu finden. Als Lösungsmöglichkeit sehen die Experten ein gemeinsames europäisches Lagezentrum.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)