23. November 2011 06:22 Uhr
Niemand ist vor Hackern sicher - auch nicht die Wissenschaft. Unbekannte haben auf einem russischen Server rund 5.000 E-Mails aus der Korrespondenz von Klimaforschern veröffentlicht. Dabei geht es vor allem um Nachrichten, in denen die Uneinigkeit der Wissenschaftler zum Ausdruck kommt.
Der US-Klimaforscher Michael Mann vermutet, dass die Ölindustrie hinter der Aktion stecke. Wie er dem britischen "Guardian" sagte, wollten die Täter offenbar die wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Klimawandel diskreditieren.
Schon vor zwei Jahren waren im Vorfeld des Kopenhagener Klimagipfels tausende Mails veröffentlicht worden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)