23. November 2011 07:22 Uhr
Fast überall auf der Welt werden Landminen geächtet. Und dennoch sind in diesem Jahr erstmals seit sieben Jahren wieder mehr dieser Waffen eingesetzt worden. Das geht aus dem aktuellen Landminen-Monitor hervor. Den Bericht erstellt die "Internationale Kampagne zum Verbot von Landminen". Demnach sind Länder wie Israel, Birma, Libyen und Syrien für den Anstieg verantwortlich. Gleichzeitig sei die weltweite Räumung der Kriegswaffen vorangekommen. Im Jahr 2010 habe dafür mehr Geld bereitgestanden als je zuvor und seien so große Flächen wie noch nie geräumt worden.
Nach Einschätzung der Organisation werden jedes Jahr tausende Zivilisten und Kinder durch explosive Kriegs-Überreste getötet oder verletzt. Bisher sind über 13 000 Opfer bekannt, Experten schätzen die tatsächliche Zahl auf rund 100 000.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)