23. November 2011 09:57 Uhr

ESA stellt Kontakt zu russischer Marssonde her

Es gibt doch noch Hoffnung für die russische Marssonde Phobos Grunt. Wie ein Sprecher der europäischen Weltraumorganisation ESA sagte, hat man Kontakt zu der außer Kontrolle geratenen Sonde hergestellen können. Gestern Abend habe sie erstmals Daten an eine Bodenstation im australischen Perth zurückgesendet. Allerdings seien die Daten bisher noch nicht ausgewertet.

Erst wenige Stunden davor hatte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitgeteilt, dass die Sonde so gut wie verloren sei und wohl in den nächsten Wochen auf die Erde stürze.

Am 9. November hatte die Sonde die Umlaufbahn erreicht. Danach hatten die Triebwerke für den Weiterflug zum Mars nicht gezündet. Seither war der Kontakt abgebrochen. Die Sonde sollte den Marsmond Phobos umkreisen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)