23. November 2011 12:50 Uhr
Auf dem Weg zum Südpol Termine einzuhalten, ist ein schwieriges Unterfangen. Diese Erfahrung macht zurzeit ein norwegisches Expeditionsteam. Es hat sich vorgenommen, den südlichsten Punkt der Erde genau am 14. Dezember zu erreichen. An dem Tag also, an dem vor hundert Jahren zum ersten Mal überhaupt ein Mensch am Südpol stand: der Norweger Roald Amundsen.
Doch den Expeditionsteilnehmern machen Wind und Schnee zu schaffen. In ihrem Blog schreiben sie, dass sie bereits 130 Kilometer hinter Amundsens Zeitplan hinterherhinken. Denn sie wollen genau die Strecke gehen, die Amundsen damals in seinem Tagebuch beschrieben hat.
Insgesamt haben sich aus Anlass des Jubiläums fast 20 Expeditionen auf die Reise gemacht. Darunter auch eine Britin, die den Südpol als erste Frau im Alleingang auf Skiern erreichen will; und zwei Australier, die mit Ende Zwanzig die Jüngsten sein wollen, die jemals dort angekommen sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)