23. November 2011 20:46 Uhr
Der Sender "RBB" beendet die Zusammenarbeit mit seinem umstrittenen Radiomoderator Ken Jebsen. Auch der Programmchef der jungen Welle "Fritz", Stefan Warbeck, bekommt eine neue Aufgabe.
In der Mitteillung des Senders heißt es, der RBB habe Ken Jebsen gegen den Vorwurf verteidigt, er sei Antisemit und Holocaust-Leugner. Allerdings habe man feststellen müssen, dass zahlreiche seiner Radiobeiträge nicht den journalistischen Standards des RBB entsprochen hätten.
Hintergrund der Affäre war eine eMail, die Jebsen zugeschrieben wird. Darin steht, er - Jebsen - wisse, wer den Holocaust - Zitat - "als PR" erfunde habe. Die Sendung des Radiomoderators wurde als Folge zwischenzeitlich ausgesetzt. Später entschuldigte sich Jebsen im Radio und wehrte sich gegen den Vorwurf, er leugne den Holocaust.
"Fritz"-Programmchef Warbeck macht der RBB den Vorwurf, dass in Jebsens Sendung mehrfach redaktionell nicht ausreichend geprüfte und abgenommene Beiträge gelaufen seien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)