24. November 2011 06:55 Uhr
Wer Strahlenkranheit und Fukushima bei "Google" eingibt, bekommt mehr als 70.000 Treffer. Nach dem Atomunglück in dem japanischen Kernkraftwerk im März geriet wieder in den Fokus, was radioaktive Strahlen im menschlichen Organismus auslösen.
Forscher einer Tochtergesellschaft der "Harvard Medical School" aus den USA haben jetzt nach eigenen Angaben einen neuen Ansatz bei der Behandlung der Strahlenkrankheit entdeckt. Sie gaben Mäusen, die hoher radioaktiver Strahlung ausgesetzt wurden, einen Tag später eine Kombination aus einem speziellen Antibiotikum und einem Protein, das im Immunsystem eine Rolle spielt.
Es zeigte sich, dass 80 Prozent der Mäuse die Strahlenkrankheit überlebten, während die meisten Tiere der Vergleichsgruppe starben. Jetzt soll getestet werden, ob die Kombination auch bei Menschen wirksam ist.
Beauftragt hatte die Forscher die "DARPA", eine US-Behörde, die Forschungsprojekte für das Militär durchführt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)