24. November 2011 14:23 Uhr

Technikfolgenforschnung: Mögliche Gefahren der Nanotechnologie

"Es scheint eine eher gefühlsmäßige Entscheidung zu sein, wenn Menschen Gentechnologie ablehnen, aber auf den Begriff 'Nanotechnologie' eher positiv reagieren."

Das sagt Prof. Michael Decker, Physiker am Institut für Technikfolgenabschätzung. Denn auch Auswirkungen der Nanotechnologie seien nicht erforscht. Er weist im Gespräch mit dem Deutschlandfunk darauf hin, dass Stoffe in Nanopartikelgröße ganz andere Eigenschaften haben als im sichtbaren Bereich. Ein Barren Platin habe pysikalisch, chemisch und biologisch ganz andere Eigenschaften als Platin-Nanopartikel.

Zum Beispiel könne ein an sich ungiftiger Stoff in Form kleinsten Partikeln giftig sein. Die toxikologische Forschung sei in diesem Bereich noch in den Anfängen. Nanopartikel können problemlos durch die menschliche Haut dringen. Man findet sie in manchen Sonnencremes oder auch Sportbekleidung.

Das ganze Gespräch hören Sie heute in der Studiozeit ab 20.10 im Deutschlandfunk.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)