25. November 2011 08:44 Uhr
Wer in Südamerika unabhängiges Radio macht, lebt gefährlich. Die "Reporter ohne Grenzen" berichten auf ihrer Website von Angriffen auf mehrere Bürgerfunk-Sender in Argentinien, Bolivien und Chile. Unter anderem seien Sendeanlagen zerstört worden. Die Journalistenorganisation fordert deshalb einen besseren Schutz für die unabhängigen Sender.
Die von Freiwilligen betriebenen Radiostationen sind nach Ansicht von "Reporter ohne Grenzen" wichtig, weil sie über Themen wie Umweltverschmutzung, Landbesetzung oder Minderheitenfragen informieren. In einigen Ländern würden die Mitwirkenden allerdings wie Verbrecher behandelt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)