25. November 2011 13:34 Uhr

Nach Betrugsskandalen: Türkei senkt Strafmaß für Fußball-Manipulation

Einige türkische Trainer, Spieler und Manager können sich freuen. Das Parlament in Ankara hat nach mehreren Betrugsskandalen im Fußball das mögliche Strafmaß für diese Verbrechen gesenkt. Wie türkische Medien berichten, wurde es von vorher fünf bis zwölf Jahren auf ein bis drei Jahre verringert. Für die Gesetzesänderung hätten Politiker aller Parteien gestimmt.

Im türkischen Fußball wurden laut Medienberichten in der vergangenen Saison mindestens 19 Partien verschoben. Vorigen Monat nahm die Polizei mehr als 80 Manager, Spieler und Trainer verschiedener Clubs fest. Sie sollen den Ausgang von Spielen mit großen Geldbeträgen manipuliert haben.

Der Verein "Fenerbahce Istanbul" darf wegen der Fälle nicht bei der Champions League 2011/2012 teilnehmen. Der türkische Verband hatte den Club einen Tag vor der Auslosung der Gruppenphase aus dem Wettbewerb ausgeschlossen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)