25. November 2011 14:54 Uhr
Ausgerechnet die Piratenpartei hat Ärger mit dem Internet. Die Partei musste ihre offene Kommunikationsplattform namens "Piratenpad" heute vorerst abschalten. Unbekannte hatten darauf kinderpornographische Seiten verlinkt. Der Parteivorsitzende Sebastian Nerz sagte in Berlin, der Vorfall sei widerlich. Die Piraten hätten Anzeige erstattet.
Mit dem Piratenpad können Nutzer gemeinsam an Texten arbeiten. Auch Nicht-Mitglieder haben Zugang.
Unbekannte, die sich als Mitglieder der Hacker-Gruppe Anonymous ausgaben, erklärten, sie hätten die Plattform verwendet, um Informationen für eine Operation gegen Kinderpornographie zu sammeln. Es sei nicht ihre Absicht gewesen, die Piraten damit in Verbindung zu bringen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)