28. November 2011 10:21 Uhr
Es klingt wie eine Einladung an Hacker.
Der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, hat die IT von Krankenhäusern, Energieversorgern und Flughäfen als anfällig für Angriffe bezeichnet. Dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte Unger, das technische Know-how krimineller Hacker wachse schneller als sein Amt darauf reagieren könne.
Eine interne Untersuchung hatte im Sommer offengelegt, dass Hard- und Software etwa der Bundespolizei veraltet ist sowie Sicherheitssysteme und qualifizierte Mitarbeiter fehlten. Im Juli waren Bundespolizei und Zoll von Hackern angegriffen worden.
Diese Woche gibt es eine IT-Krisenmanagement-Übung, an der sich Bund und Länder beteiligen sowie Organisationen und Unternehmen aus den Bereichen Verkehr, Telekommunikation, Banken und Finanzwesen. Sie üben den Schutz der sensiblen IT-Systeme und Strukturen gegen Angriffe und Störungen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)