28. November 2011 15:28 Uhr
Irgendwie sehen die kleinen grau-gelben Bewacher gar nicht so streng aus. Sind sie aber.
Roboter sollen in südkoreanischen Gefängnissen ab nächstem Jahr in den Gängen patroullieren. Den ersten Test wagt die Stadt Pohang. Dort werden die 1,50 Meter großen Roboterwachen testweise eingesetzt. Danach soll entschieden werden, ob die Geräte dauerhaft in Betrieb bleiben.
Für die Erforschung der Roboter wurden über 600.000 Euro ausgegeben. Sie sollen mit Sensoren die Gefangenen und die Zellen erfassen und überwachen. Sie könnten zum Beispiel auch Hilfe rufen, wenn Insassen krank sind.
Echte Gefängniswärter aus Fleisch und Blut sollen aber nicht ersetzt werden. Ein beteiligter Professor der Kyonggi Univerität stellte etwa fest: Die Roboter seien nicht zur Niederschlagung von Revolten geeignet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)