28. November 2011 16:36 Uhr

Kupferfund von deutschen Forschern vor Madagaskar

Es ist wie eine Schatzsuche im Auftrag der Bundesregierung.

Und jetzt gibt es einen Erfolg zu vermelden. Deutsche Forscher sind im Indischen Ozean auf bedeutende Rohstoff-Lagerstätten gestoßen. Östlich von Madagaskar wurden Erze mit sehr hohen Kupfergehalten gefunden, die in einer Tiefe von bis zu dreieinhalbtausend Metern liegen. Es gebe auch Hinweise auf eventuell wirtschaftlich bedeutsame Anreicherungen. Damit meinen die Forscher Gold, Silber, Wismut, Selen oder Indium. Sie sind zum Beispiel für den Bau von Elektrogeräten wichtig. Die deutsche Industrie hängt zu 100 Prozent vom Import von Metallrohstoffen ab.

Die UN-Meeresbodenbehörde regelt seit dem vergangenen Jahr den Zugang zu diesen metallreichen Gebieten. Bisher wurden Erkundungslizenzen an China und Russland vergeben. Die deutschen Geologen erforschten nun die Areale, um eine mögliche deutsche Lizenzbeantragung zu prüfen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)