29. November 2011 14:56 Uhr

Schulessen bekommt schlechte Noten

Essengehen in der Schule ist zu laut, zu ungemütlich und zu ungesund.

Die Rahmenbedingungen der Schulverpflegung seien nach wie vor deutlich verbesserungswürdig, heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für den Bundestag. Oft gebe es nur provisorische Mensen oder Schüler müssten in Klassenzimmern essen. Mittagszeiten seien zu kurz. Für gesunde und ausgewogene Kost seien Angebote teils viel zu billig kalkuliert. In den neuen Ländern liege der Preis manchmal bei unter zwei Euro. Dies bedeute, dass abzüglich Betriebs- und Personalkosten nur 65 Cent für die Lebensmittel blieben. Um wirtschaftlich zu sein, müssten die Schüler und Lehrer mit Qualität überzeugt werden. Schulen sollten laut DEG auch überlegen, ob sie Einkaufsverbünde gründen und externe Essensgäste gewinnen könnten.

In Deutschland gibt es Ganztagesangebote für rund zwei Millionen Schüler.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)