30. November 2011 17:29 Uhr

Australischer Hersteller entwirft wieder schneller machenden Schwimmanzug

Die Schwimmanzüge sollen Schwimmer schneller ins Ziel bringen. So auch die Modelle einer neuen Kollektion des australischen Unternehmens Speedo. Deswegen könnte es eine neue Diskussion über die Schwimmanzüge geben.

2009 hatte der Schwimm-Weltverband FINA High-Tech-Anzüge des Unternehmens verboten, nachdem allein bei der WM 2009 in Rom mehr als 40 Weltrekorde gebrochen worden waren. Die Anzüge aus einem speziellen Nylon-Lycra-Material verringerten den Wasserwiderstand der Athleten und sorgten dadurch für schnellere Zeiten. Seit dem Verbot sind nur noch Textilprodukte erlaubt - und zwar Hosen bis zum Knie für die Männer und schulterfreie Schwimmanzüge für die Frauen.

Die neue Speedo-Kollektion ist aus Textil, soll aber trotzdem schneller machen. Der Weltverband hat sie bereits genehmigt. Befürworter loben die hohe Qualität der Anzüge, Gegner setzen eher auf Körperkraft.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)