1. Dezember 2011 11:52 Uhr
Bei unserem Blick ins Lexikon geht es diesmal um eine Begriff, der im "Duden Wirtschaft" erklärt wird: Parkinsonsche Gesetze. Sie tragen den Namen des britischen Soziologen Cyril Northcote Parkinson. Der Forscher formulierte Lehrsätze über die Verwaltungs- und Wirtschaftslehre - allerdings mit ironisch-spöttischem Charakter. Zu den bekanntesten gehört das Gesetz zum Bürokratiewachstum, das erstmals 1955 veröffentlicht wurde. Es lautet: "Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht." Parkinson war der Meinung, dass hierarchisch aufgebaute Verwaltungen und Unternehmen zur Selbstaufblähung neigen. Dadurch wachse die Gefahr der Unwirtschaftlichkeit, des Leerlaufs und letztlich des Zusammenbrechens. Interessant ist auch das Parkinsonsche Gesetz zur Verschwendung. Darin heißt es: "Ausgaben steigen stets bis an die Grenzen des Einkommens."
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)