1. Dezember 2011 13:23 Uhr
Der Kampf gegen HIV ist weltweit ein Riesen-Geschäft. In der "Tageszeitung" ist anlässlich des Welt-Aids-Tages eine Reportage zu lesen, die diese These unterstützt. Sie beleuchtet die Machenschaften betrügerischer Heiler in Südafrika. Demnach praktiziere in Durban ein Mann, der seine Patienten mit elektromagnetischen Strahlen behandele. Die zahlten dafür umgerechnet 100 Euro. Die Wirksamkeit der Therapie solle eine Computeranimation verdeutlichen: Sie zeige, wie ein Virus unter Fremdeinfluss gespalten wird.
Doch dabei handele es sich in Wirklichkeit um etwas anderes. Der Vorsitzende einer örtlichen NGO für Aids-Kranke habe angegeben, die Animation zu kennen: Sie stamme aus Aufklärungsmaterial und zeige, wie Medikamente die Verbreitung des HI-Virus eindämmen.
Die Zahl der Neuinfektionen ist laut dem aktuellen UNO-Bericht weltweit zwar zurückgegangen; besonders in Entwicklungsländern aber nimmt ihre Zahl derzeit weiter zu. Die meisten HIV-Infizierten leben auf dem afrikanischen Kontinent südlich der Sahara: nämlich 68 Prozent.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)