2. Dezember 2011 06:25 Uhr
Der PISA-Schock vor zehn Jahren war heilsam. Das meint zumindest der Bildungsforscher Eckhard Klieme vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung. Er sagte der Nachrichtenagentur AFP, die bislang letzte Pisa-Studie vom vergangenen Dezember habe gezeigt, dass sich Deutschland konstant verbessert habe. Das sei nur bei wenigen Ländern der Fall.
Die erste PISA-Studie war im Dezember 2001 veröffentlicht wurden. Damals schnitten Deutschlands Schüler vergleichsweise schlecht ab. Kritik hatte es vor allem daran gegeben, dass schulische Leistungen stark von der sozialen Herkunft abhingen. Das hat sich laut Klieme inzwischen verbessert. Deutschland liege hier mittlerweile im Mittelfeld. Das heiße aber nicht, dass man sich darauf ausruhen dürfe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)