2. Dezember 2011 06:52 Uhr
Er heißt "Dr. Ed" und ist ein virtueller Arzt aus London. Ärzteverbände warnen jedoch vor dem Portal im Internet. Nach Meinung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung kann ein solches Angebot einen Arztbesuch nicht ersetzen. Ähnlich sehen das auch die Bundesärztekammer und das Gesundheitsministerium.
Die Patienten müssen bei "Dr. Ed" nur Fragebögen beantworten, laut einem Sprecher ist aber auch ein Telefonat mit einem Arzt möglich. Zwei deutsche Mediziner arbeiteten für den Service. Das Internetangebot solle auch Patienten mit peinlichen Problemen helfen, die sonst möglicherweise nicht zum Arzt gingen.
In England ist das Angebot legal, in Deutschland gilt jedoch ein Fernbehandlungsverbot.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)