2. Dezember 2011 07:27 Uhr
In vielen Fällen sind die Forderungen von Inkassounternehmen unberechtigt. Das geht aus einer Studie des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen hervor über die "die tageszeitung" berichtet. Demnach waren die Forderungen nur in einem Prozent der Fälle berechtigt. Der Rest sei unberechtigt oder fraglich gewesen. Mehr als die Hälfte der Forderungen ging auf Abofallen im Internet zurück.
Der Verbandsvorstand, Gerd Billen, forderte unter anderem die Gebührensätze zu deckeln. Außerdem müsse die Aufsicht der Inkassounternehmen verbessert werden. 15 der von ihnen untersuchten Firmen hätten gar keine Zulassung gehabt.
Rund 4.000 Betroffene hatten nach einem Aufruf ihre Beschwerden über Inkassounternehmen an die Verbraucherzentralen geschickt. Die Umfrage war jedoch nicht repräsentativ.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)