2. Dezember 2011 14:01 Uhr
Seit gestern ist der Musik-Streamingdienst Napster Geschichte.
Die Abonnenten werden jetzt automatisch zur Internetseite des ehemaligen Konkurrenten Rhapsody weitergeleitet. Der hatte laut dem Onlineportal Heise im Oktober die Mehrehit von Napster übernommen.
Die Geschichte des Portals ist bewegt. So wurde Napster 1999 von Shawn Fanning als Musiktauschbörse entwickelt, galt aber schnell als Inbegriff des illegalen Filesharing. Zwei Jahre später wurde Napster von der Musikindustrie zum Filtern urheberrechtlich geschützter Stücke gezwungen. Daraufhin musste die Firma 2002 Insolvenz anmelden. Die Marke "Napster" kaufte im gleichen Jahr eine amerikanische Softwarefirma. Ein Jahr später war Napster als kostenpflichtiges Angebot wieder im Netz vertreten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)