2. Dezember 2011 17:56 Uhr

Britische Umweltorganisation entschuldigt sich bei ThyssenKrupp

Da half nur noch eine Entschuldigung. Die britische Umweltorganisation Sandbag hat zugegeben, falsche Zahlen über den Emissionshandel des deutschen Stahlherstellers ThyssenKrupp veröffentlicht zu haben. Der Konzern habe nicht, wie ursprünglich behauptet, 19,5 Millionen überschüssige CO2-Zertifikate angehäuft, sondern nur knapp sechs Millionen. ThyssenKrupp betonte, diesen Überschuss habe es nur gegeben, weil das Unternehmen während der Finanzkrise weniger produziert habe, als geplant.

Sandbag wirft Unternehmen vor, mehr Zertifikate zu kaufen, als für die eigenen Emissionen benötigt, um sie gewinnbringend weiterverkaufen zu können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)