5. Dezember 2011 06:40 Uhr
"Afrika ist das Epizentrum des Virus und wir brauchen hier noch aggressivere Interventionen als bisher." So äußerte sich der äthiopische Gesundheitsminister Tewodros Adhanom im Zusammenhang mit der 16. Internationalen Konferenz zu AIDS und sexuell übertragbaren Infektionen in Afrika (ICASA). Die Veranstaltung läuft momentan in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Adhanom betonte, es sei wichtig, dass die Finanzierung des Kampfes gegen das Virus nicht weiter gedrosselt werde. Die Welt könne es sich trotz der internationalen Finanzkrise leisten, genauso viel Geld bereitzustellen wie bisher - wenn nicht sogar mehr.
UNAIDS schätzt, dass Ende 2009 weltweit etwa 33,3 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert waren. Rund 22,5 Millionen von ihnen leben in den südlichen afrikanischen Ländern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)