5. Dezember 2011 07:07 Uhr
Noch hängt Kuba am Erdöltropf von Venezuela. Doch das soll sich ändern. Kuba will jetzt selbst nach Erdöl bohren lassen. Wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet, wartet die kommunistische Führung auf Fracht aus China: Die Bohrplattform "Scarabeo 9". Damit soll der spanische Konzern Repsol nach Öl suchen. Nach Schätzungen des staatlichen geologischen Instituts der USA könnte es in den zu Kuba gehörenden Gewässern des Golfs von Mexiko mindestens 4,6 Milliarden Barrel Rohöl geben.
Wenn die Förderung gelingt, könnten Kuba laut dem bericht goldene Zeiten bevorstehen. Die "FR" zitiert einen Analysten, demzufolge sich Kuba in Energiefragen vom Ausland unabhängig machen könnte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)